Eva MacPherson Autor: Eva MacPherson Ernährungsberaterin

Verstopfung: Ursachen, Behandlung

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Es ist ein unangenehmes Thema, worüber man nicht gerne spricht. Wenn es um Gelenkprobleme geht, teilt man die Symptome bedenkenlos mit anderen. Die Themen Darmprobleme und Verstopfung wird man jedoch eher vermeiden. Ein Drittel der Erwachsene ist jedoch von Verstopfung betroffen, daher sollte man sich nicht schämen, darüber zu sprechen.

Verstopfung hat zahlreiche Ursachen aber kann meistens auf bewegungsarme Lebensstil, eine ballaststoffarme Ernährung sowie auf schlechte Verdauung zurückgeführt werden.
Bei der Behandlung erzielen Ärzte leider immer noch nicht die Vorbeugung und viele nehmen eher Abführmittel, denn sie wollen Verstopfung schnell lösen. Wenn man diese Mittel nur ab und zu anwendet, schadet das noch nicht so viel, aber auf Dauer haben sie schädliche Auswirkungen auf die Gesundheit oder Nebenwirkungen. Weitere Informationen über die Behandlung und eine Verstopfung finden Sie in unserem Artikel.

Was ist eigentlich Verstopfung? Was sind die Symptome von Verstopfung? Welche Ursachen gibt es?

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Es ist nicht so einfach, die Frage zu beantworten. Die Verdauungsprozesse können von Mensch zu Mensch unterschiedlich sein und nicht alle Menschen haben täglich Stuhlgang, trotzdem ist das nicht unbedingt krankhaft. Wenn man aber für mehr als drei Tagen keinen Stuhl hat, ist das Verstopfung. Das Problem kommt bei Frauen und Älteren häufiger vor.

Wenn dahinter keine Krankheit, oder Organprobleme stehen, kann Verstopfung hochwahrscheinlich auf eine ungesunde Ernährung zurückgeführt werden. Daher ist es ratsam, auch unsere Ernährungsgewohnheiten unter die Lupe zu nehmen, damit man Verstopfung lösen kann. Verzehren Sie genug Ballaststoffe? Trinken Sie genug Flüssigkeit? Wie viel Zucker, Weißmehl und Fette enthält Ihr Speiseplan? Die meisten Leute essen zu viel von diesen Lebensmitteln, was dann zu einer langsamen Verdauung führt.

"Meine 6 Jahre alte Tochter litt schon als Kleinkind unter Verstopfung."

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Meine 6 Jahre alte Tochter litt schon als Kleinkind unter Verstopfung. Als wir Eltern begannen, die Clean Inside Produkte zu benutzen, haben wir sofort daran gedacht, dass das vielleicht auch für Ihre Beschwerden eine Lösung sein könnte, deswegen habe ich den Kundendienst angerufen, was sie mir für mein Kind empfehlen. Andrea vom Kundendienst war sehr nett und hilfsbereit und stellte mir ein paar Fragen: Hat sie Verstopfung? Kratzt sie ihren Hintern? Möchte sie überdurchschnittlich viel Süßigkeiten essen und ist trotzdem dünn? Sitzt sie lange auf dem Klo? Nachdem ich auf alle Fragen mit ja geantwortet hatte, war ich ganz erstaunt, dass jemand per Telefon die Beschwerden meines Kindes, das er noch nie gesehen hat, so gut kennt. Andrea beruhigte mich und sagte, ich bräuchte mich nicht aufzuregen, natürlich gibt es dafür eine Lösung, und schon wusste ich, dass ich in guten Händen bin! Seitdem nehmen wir seit 2 Monaten das Präparat Parasic junior, und die Verstopfung hörte bei meiner Tochter schon nach einer Woche auf! Sie macht wirklich große Geschäfte, wie sie selbst sagt, und auch ihrem Bauch geht es viel besser. Sie isst nur noch ganz wenig Süßigkeiten und fühlt sich total befreit. Leider schmeckt es ihr nicht (humorvoll nennen wir es eklige Pampe), aber da sie sich wohl und ganz befreit fühlt, nimmt sie es jeden Morgen ohne Widerworte ein. Ich kann es guten Gewissens jedem Kind empfehlen, das an Verstopfung leidet oder Schokolade nur so in sich hineinstopft!
Vielen Dank.

Hanna M.
Kaltenkirchen, 2016-07-07

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Verstopfung Meinungen

Arten der Verstopfung: Welche Arten existieren und wie unterscheidet man dazwischen? Wie definieren die Rom III Kriterien chronische Obstipation?

Den Begriff chronische Verstopfung haben die Rom-III-Kriterien definiert. Erfüllung von mindestens zwei der folgenden Kriterien über einen Zeitraum von mindestens 3 Monaten innerhalb eines halben Jahres in mehr als 25% der Zeit:

  • klumpiger oder harter Stuhl
  • starkes Pressen beim Stuhlgang
  • Gefühl der inkompletten Defäkation
  • Gefühl der anorektalen Blockierung
  • Zur Erleichterung der Defäkation wird manuelle Manöver benötigt
  • weniger als 3 Entleerungen pro Woche

In diesem Fall wird die dauerhafte Anwendung von Abführmitteln nicht empfohlen, da sie mehr schaden als nützen. Was sollte man dann tun? Es ist ratsam, einen Arzt für Gastroenterologie aufzusuchen und gründliche Untersuchungen durchzuführen, damit es festgestellt werden kann, ob hinter chronischer Verstopfung Organprobleme, oder Krankheiten stehen.

Akute Verstopfung:

Ein neuer Job, eine Auslandsreise, eine ungesunde Lebensweise, bestimmte Medikamente und Lebensmittel können ebenso Verstopfung herbeiführen. Welche sind diese Lebensmittel? Fleische, Backwaren, Kekse Schokolade, fettreiche Gerichte, Fastfood, die nicht so schnell verdaut werden können. Außerdem Alkohol und Koffein führen oft zu Verstopfung.

Ursachen einer Verstopfung: Welche sind die häufigsten Auslöser von Verstopfung? Wie kann man diese erkennen?

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Es gibt zahlreiche Faktoren z.B. das Alter, das Geschlecht, der Gesundheitszustand und bestimmte Gewohnheiten, die es beeinflussen, ob man zur Verstopfung neigt. Ungesunde Ernährung ist die Hauptursache von Verstopfung. Viele von uns haben keine Zeit dafür, Gerichte selber zu kochen, daher nehmen sie eher Fastfood, halbfertige Lebensmittel zu sich. Diese sind aber reich an Zucker und Weißmehl und sind ballaststoffarm. Ein ballaststoffarmer Speiseplan hat schädliche Auswirkungen auf die Gesundheit und verursacht inerte Darmbewegungen. Eine übermäßige Flüssigkeitsresoption im Dickdarm und inerte Darmperistaltik verlangsamen den Durchlauf der Schlacken durch den Darmtrakt, was zu hartem Stuhl und Verstopfung führt.

Außerdem können auch Chemikalien z.B. Lebensmittelzusätze und Medikamente Verstopfung auslösen. Präparate, die Verstopfung herbeiführen sind Entwässerungsmittel, Abführmittel, Schlafmittel, Beruhigungsmittel, Antidepressiva, Krampfmittel, Antazida, Schmerzmittel und Blutdruckmittel.

Daneben kann Verstopfung auch als Begleitsymptom bestimmter Erkrankungen auftreten, z. B. bei Morbus Crohn, Reizdarmsyndrom (RDS), Divertikulose, Hämorrhoiden, Dick-und Enddarmentzündungen, Schilddrüsenunterfunktion, Lupus, Nierenerkrankungen, Diabetes, Hirnblutung, Erkrankungen des Nervensystems (Sklerose und Parkinson), Rückenmarksverletzungen und chronischem Stress.

Weiterhin wird der Kot wegen inerten Darmbewegungen im unteren Verdauungstrakt verstopft, was zum Verschluss von Darmausgang und zur Dyschezie (eine Störung der Stuhlentleerung) führt.

Es ist wichtig zu wissen, Ältere und Kinder sind von Verstopfung mehr betroffen. Ursachen für Verstopfung bei Älteren sind ungesunde Ernährung, häufige Verwendung von Medikamenten, schwache Bauchmuskeln, inerte Darmbewegungen, Verdauungsenzymmangel und Bewegungsmangel.
Verstopfung bei Babys und Kindern kann auch oft vorkommen. Bei Babys ist das häufiger unter Säuglingen, die Milchnahrung verzehren und nicht gestillt werden. Grund dafür ist, dass Muttermilch reich an präbiotischen Oligosacchariden ist, die als Nahrung für die wohltuenden Darmbakterien dienen und Milchfette machen den Stuhl weicher. Verstopfung kann daneben auch auftreten, wenn die Kleine erstmal pürierte Nahrung statt flüssiger Nahrung erhalten und sie daran noch nicht gewöhnt sind, was dann ihre Verdauung am Anfang verlangsamt. Wenn sie Windel weglassen und an das Töpfchen gewöhnen, halten Kleinkinder den Stuhlgang oft zurück, weil die Situation sie frustriert und Frustration führt auch Verstopfung herbei. Großkinder im Kindergarten und in der Schule können  am Anfang Verstopfung wegen Stress haben, aber das Problem kann auch bei stressigen Situationen z. B. bei Lernschwierigkeiten auftreten.

Die Folgen einer Verstopfung: Welche gesundheitliche Auswirkungen hat Verstopfung? Welche sind die häufigsten Probleme?

Es ist allgemein bewusst, dass chronische Verstopfung Hämorrhoiden herbeiführt. Aber es gibt auch weitere negative Auswirkungen. Aufgrund unzureichender Darmentleerung werden Gifte im Darmtrakt verstopft. Weiterhin kann Verstopfung zu einer Analfissur, oder zur Divertikulitis (Ausstülpungen der Darmschleimhaut) führen. Aus diesen Ausstülpungen kann der Kot nicht richtig entfernt werden, was Völlegefühl, Bauchschmerzen, Entzündungen und Infektionen herbeiführt. Außerdem erhöht Verstopfung das Risiko für Krampfadern. Ablagerungen von Giften im Dickdarm können auch verschiedene ernsthafte Gesundheitsprobleme und Störungen verursachen, z.B. Resorptionsstörungen, Nährstoffmangel, Hautprobleme, schlechtes Allgemeinbefinden und häufige Kopfschmerzen. Überdies vermehren sich Parasiten in den abgelagerten Schlacken. Als Begleitsymptome von Verstopfung treten auch Blähungen auf, die dann das Erreichen eines flachen Bauchs verhindern.

Die Behandlung der Verstopfung: Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Wie kann Verstopfung am besten behandelt oder vorbeugt werden? Die besten Tipps gegen Verstopfung!

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Was fällt Ihnen ein, falls Sie an die Behandlung von Verstopfung denken? Die meisten Leute glauben, dass es nur mithilfe von Abführmittel möglich ist, da man darüber zahlreiche Werbe im Media sieht, dass diese Produkte eine Erleichterung bringen. Aber Abführmittel können die Ursachen leider nicht lösen und bieten nur eine temporäre Lösung. Sie sind ziemlich gesundheitsschädigend, da ihre dauerhafte Anwendung das Risiko für Dehydratation erhöht, das Gleichgewicht der Darmflora umkippt, Resorptionsstörungen und zu Ausdehnungen der Darmwände führt.
Daher ist es wichtig, Verstopfung auf eine natürliche Weise zu lösen. Dabei bieten Ballaststoffe, erhöhte Flüssigkeitszufuhr, regelmäßige Körperbewegung und Probiotika eine effektive Hilfe. Mithilfe folgender Tipps und Hausmittel gegen Verstopfung können Sie Verstopfung zu Hause behandeln.

Erhöhte Ballaststoffzufuhr:
Ballaststoffe haben zahlreiche wohltuende Wirkungen auf die Gesundheit, sie regen die Darmperistaltik an, fördern die Vermehrung probiotischer Darmbakterien, beschleunigen den Durchlauf der Nahrung durch den Verdauungstrakt, mindern die Resorption der Toxine, reinigen die Darmwände, vergrößern das Stuhlvolumen und beugen dadurch Obstipation vor. Ein Ballaststoffmangel erhöht das Risiko für koronare Herzkrankheit, Schlaganfall, Bluthochdruck, Diabetes, Übergewicht und für Erkrankungen des Magen-Darmtraktes. Daneben verhindert ein Ballaststoffmangel die Gewichtsreduktion und kann auch Verdauungsstörungen herbeiführen.

Es gibt eine Reihe von ballaststoffreichen Lebensmitteln, die man zum Speiseplan hinzufügen kann, z. B. Obst und Gemüse, Vollkornprodukte usw. Laut medicalnewstoday erhöhte die zweimalige Einnahme von 5,1 g Psyllium pro Tag den Wassergehalt und das Gewicht des Stuhls deutlich und regte die Darmperistaltik bei 170 Betroffenen an.

Flüssigkeitszufuhr:Es ist ratsam, tagsüber darauf zu achten, z.B. man kann eine große Flasche Wasser auf dem Tisch halten, damit man es nicht vergisst, Wasser zu trinken. Die Atmung, das Schwitzen sowie die Stoffwechselprozesse entziehen dem Organismus Wasser und wenn man täglich nicht ausreichende Flüssigkeit trinkt, führt das zur Verstopfung und zu weiteren Gesundheitsproblemen. Die Flüssigkeit im Organismus hilft bei der Ausleitung der Schlacken. Der tägliche Flüssigkeitsbedarf von Erwachsenen beträgt etwa  2-3 l. Durch die Nahrung (durch den Verzehr von Obst und Gemüse, Suppen und Mixgetränken) kann man auch Flüssigkeit zuführen.

Einnahme von Probiotika:
Bei Verstopfung ist  es besonders ratsam, probiotische Darmbakterien zuzuführen. Diese wohltuenden Bakterienstämme sind Bestandteile der Darmflora und sorgen für einen optimalen Stoffwechsel, fördern die Produktion der Verdauungsenzyme und beugen dadurch Verstopfung vor. Durch die Einnahme von Probiotika kann man die Darmflora wiederherstellen, die Produktion der Darmgase mindern und die Darmperistaltik optimieren.

Tees gegen Verstopfung:

Bei Verstopfung stehen zahlreiche Kräuter zur Verfügung, die als Tee angewendet abführend und krampflindernd wirken. Es ist wichtig zu wissen, dass es von Mensch zu Mensch unterschiedlich sein kann, welche Tees am besten wirken. Es ist ratsam, vor allem schonende, pflanzliche Abführmittel anzuwenden, wie z. B. Löwenzahn, Robinienblüte, Odermennige und Pfefferminze sind hilfreich. Und Aloe Vera Saft, Faulbaumrinde und Sennesblätter haben deutlich stärkere Wirkungen. Daneben machen folgende den Stuhlgang weicher: Flohsamen, Bockshornklee-Körner, Leinsamen und Pflaume.
Basilikum, Kamille und Schafgarbe lindern Darmkrämpfe. Vor dem Verzehr ist es ratsam, den behandelnden Arzt zu konsultieren.

Darmreinigung:
Bei chronischer Verstopfung wird es benötigt, eine Darmreinigungskur durchzuführen. Mithilfe einer Darmreinigung kann man sich von den abgelagerten Schlacken befreien, was die Resorption der Nahrung verbessert, die Verdauung optimiert, die Darmflora wiederherstellt und damit das Immunsystem stärkt. Etwa 70 Prozent der Immunzellen befinden sich im Dickdarm. Die Darmfloragesundheit sowie die Abwehrkraft des Organismus hängen eng zusammen.. Eine gesunde Darmflora mindert das Risiko für Entzündungen des Verdauungsapparates und bewahrt die Gesundheit der Darmschleimhaut.

Paraffinöl gegen Verstopfung:
Oft hört man darüber, dass Paraffinöl effektiv gegen Verstopfung wirkt. Dieses Erdölderivat irritiert jedoch die Darmschleimhaut, beeinflusst negativ die Aufsaugung fettlöslicher Vitamine und eingeatmet verursacht es Entzündungen.

Quellen:
https://www.theromefoundation.org/assets/pdf/19_RomeIII_apA_885-898.pdf
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4291444/
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3206558/
https://sciencebasedmedicine.org/constipation-myths-and-facts/
https://www.medicalnewstoday.com/articles/318707.php

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