Eva MacPherson Autor: Eva MacPherson Ernährungsberaterin

Der Stuhlgang verrät die Gesundheitszustand des Verdauungstraktes

Der Stuhlgang verrät über die Gesundheit. Haben Sie gewusst, dass Sie von Farbe, Geruch, Zusammensetzung und Konsistenz Ihres Stuhlgangs feststellen können, ob Ihr Verdauungstrakt gut funktioniert und sie Ihren Gesundheitszustand verrät? Um Krankheiten vorzubeugen, sollten Sie die Beschaffenheit Ihres Stuhlgangs täglich kontrollieren. Würden Sie das nie tun? Halten Sie es sogar für ekelhaft? Wenn es so ist, ändern Sie das. Da Sie verschiedene gesundheitliche Komplikationen so vermeiden können.

Wenn der Stuhl nicht optimal ist, d.h. er keine goldene Farbe hat, seine Form nicht einer reifen Banane ähnelt, seine Konsistenz keiner Zahnpasta ähnelt, er nicht auf der Wasseroberfläche schwimmt und unangenehm riecht, lesen Sie bitte aufmerksam über das Thema weiter.

Was beeinflusst die Beschaffenheit des Stuhls?

Der Stuhlgang verrät viel mehr über unsere Gesundheit, als man denkt

Generell gilt: Die Beschaffenheit des Stuhlgangs hängt normalerweise davon ab, was man am vorigen Tag gegessen hat. Menschen, die auf die Ernährung achten, regelmäßig Obst und Gemüse essen, haben weicheren Stuhl. Viele Leute wissen schon, wie diese zusammenhängen und andere sind sich darüber jedoch nicht im Klaren. Konsistenzveränderung ist noch kein Grund zur Beunruhigung. Darmausscheidungen können Abweichungen geben. Sie bedeutet nicht immer ein Problem. Besonders wenn sie nur für kurze Zeit besteht und sich von Zeit zu Zeit von der einen Entleerung bis zur nächsten ändert.

Worauf sollten Menschen beim Stuhl achten? Bei diesen Signalen sollte jeder zum Arzt gehen. Falls sich die Farbe und die Beschaffenheit für längere Zeit verändern, kann es die Folge eines ernsten oder weniger ernsten gesundheitlichen Problems sein. Darauf muss man unbedingt achten. Man sollte sich an einen Arzt wenden, damit er die Ursache feststellen kann. Wenn zum Beispiel der Kot hell, grau oder grünlich ist, kann es eine Verstopfung des Gallenganges oder eine Erkrankung der Leber bedeuten

Laut der Bristol-Stuhlformen-Skala gibt es 7 Stuhltypen:

  • Einzelne Kügelchen
  • Klumpige Würstchen
  • Wurstartiger und rissiger Stuhl
  • Wurstartiger und glatter Stuhl
  • Einzelne Klümpchen
  • Flüssiger Stuhl

Bestimmte Ursachen::

Gelber Stuhlgang – ekelhafter Geruch: Tritt wegen  einer mangelhaften Absorption von Fett als Folge der unzureichenden Funktion der Bauchspeicheldrüse auf. Die im Falle von einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse, bei Pankreaskarzinom, bei zystischer Fibrose, bzw. in Fällen von Glutenunverträglichkeit auftreten kann.

Schwarzer Stuhlgang – ekelhafter Geruch: Magenblutung oder die Blutung des Dünndarms, die durch ein Geschwür oder Tumor verursacht werden können. Sie verfärben den Stuhl schwarz. Schwarzer Stuhl bedeutet  nichts Schlimmes, wenn man eisenhaltiges Nahrungsergänzungsmittel nimmt. Sie machen den Stuhl schwarz. Dann hat der Stuhl keinen unangenehmen Geruch, nur seine Farbe ändert sich.

Blut im Stuhl – Kastanienfarbe: Es weist auf eine Blutung des Geschwürs oder des Tumors entweder im mittleren Abschnitt des Dünndarms oder im vorderen Abschnitt des Dickdarms, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa (geschwürartige Dickdarmentzündung) hin.

Harter Stuhl – Dieser sinkt schnell im Wasser: Die betroffene Person isst wahrscheinlich ungenügend ballaststoffreiche Lebensmittel, zum Beispiel Gemüse, Obst, Vollkorngetreide, oder trinkt wenig Flüssigkeit. Harter Stuhlgang ist meist dunkel, weil er länger im Darm bleibt, als es nötig wäre. Es führt zur Verstopfung und sogar zu Hämorrhoiden.

WAS IST DER UNTERSCHIED, ZWISCHEN BLUT IM STUHLGANG UND BLUT NACH DEM STUHLGANG?

Blut im Stuhl kommt aus dem oberen oder unteren Teil des Verdauungstraktes.

Blut im Stuhl (blutiger Stuhl) wird durch eine Blutung verursacht, die im oberen oder unteren Abschnitt des Magen-Darmtrakts entsteht. Nach der Farbe der Blutung kann man feststellen, ob die Blutung im Magen, im oberen Abschnitt des Dünndarms oder in unterem Abschnitt, bzw. im Dickdarm zu finden ist. Das Blut im Stuhl hat dunkle Farbe, wenn zum Beispiel ein Magen – oder Zwölffingerdarmgeschwür aufgerissen wird. Dann entsteht dunkler Stuhlgang. Liegt eine Blutung im zweiten Teil des Verdauungstrakts vor, wird die Farbe des Stuhls hell. Blut im Stuhl tritt wegen einer der Krebserkrankung im Magen oder im Darm auf. Es kann ebenfalls von  Divertikulose verursacht sein.

Das Blut bleibt meist unsichtbar. Es heißt  „okkultes” bzw. verstecktes Blut. Bei irgendwelchen Veränderungen, sollte man möglichst schnell einen Arzt aufsuchen. Es ist ebenfalls ratsam, einen Test auf okkulte Blutungen zu machen, der zeigt, ob es Blut im Kot vorhanden ist. Der Stuhl kann nach dem Verzehren von Roten Beeten vorübergehend auch rot sein. In diesem Fall handelt es sich um eine harmlose Erscheinung.

Wenn das Blut nach dem Stuhlgang erscheint, bedeutet es ein Problem mit den entzündeten äußeren oder inneren Hämorrhoiden. Und sie bluten während der Entleerung des Stuhls. Weiterhin kann Blut nach dem Stuhlgang als eine Folge von einer mechanischen Verletzung der analen Schleimhaut erscheinen. Dieses Mal ist das Blut hellrot und es ist wichtig, den Arzt so schnell wie möglich aufzusuchen.

DER GRÜNE STUHLGANG UND SEINE URSACHEN

Die Leber produziert ständig die Gallenflüssigkeit. Sie scheidet hellgrüne Flüssigkeit direkt in den Dünndarm aus. Oder sie wird in der Gallenblase aufbewahrt. Die Galle ist nötig zum Aufnehmen der Fette und der fettlöslichen Vitamine. Sie hilft gleichzeitig dabei, dass der Stuhl weich bleibt. Sie färbt ihn braun. Wie kann es trotz der grünen Farbe der Galle sein? Während die Galle den Darm durchwandert, ändert sich ihre Farbe dank der im Darm aktiven Bakterien (die die Galle zu Gallensalz umwandeln) allmählich von grün auf gelb, dann auf braun. Der grüne Stuhlgang signalisiert häufig, dass die Nahrung schneller durch den Darmtrakt hindurchgegangen ist (heißt Passagezeit, siehe das Thema Verdauungsprobleme), bevor sie sich zu braun umwandeln könnten. Diarrhö beschleunigt den Nahrungstransport durch den Darm. Also alles, was eine Diarrhö auslöst, kann grünen Kot verursachen.

Krankheiten:

Grüner Stuhlgang erscheint auch, wenn die verzehrte Nahrung eine größere Menge des Chlorophylls enthält. Es ist meistens in Spinat, in Blattgemüse (Kopfsalat, Eisbergsalat usw.) in Kohlgemüse (Wirsing, Brokkoli, Weißkohl) zu finden, bzw. beim Verzehr von Nahrungsergänzungsmitteln, die:

viel Chlorophyll – (grüne Chlorella Algen, blaue und grüne Pigmente der Kieselalgen, getrocknete junge Gerstenpflanzen sog. grüne Gerste) und Bismut enthalten.

Falls der Stuhl wegen der oben genannten Nahrungsergänzungsmittel sich verfärbt, ist es noch kein Grund zur Sorge. Der grüne Kot kann gegebenenfalls eine Folge der Einnahme von Abführmitteln oder Antibiotika sein. Daneben kann er aber ein Signal für schwere Darmerkrankungen sein, wenn man keine derartige Nahrung verzehrt hat, die die Farbe des Stuhls ergeben würde. Falls sie zwei oder maximal drei Tage anhält, sollte sofort zum Arzt gehen. Hier kann eine Nahrungsvergiftung, eine Nebenwirkung der Medikamente, eventuell eine schwere Erkrankung signalisieren.

Mögliche Ursachen sind bestimmte Erkrankungen des Verdauungssystems (Morbus Crohn,  Reizdarmsyndrom,  sowie Zöliakie oder Glutenunverträglichkeit, Krebs…)

Malabsorption, Reisedurchfall, infektiöser Durchfall – meistens Salmonelle und Giardien-Befall.

Oder der unerwünschte Überschuss an Bakterienwachstum im Dünndarm.

Einige von den oben genannten Beschwerden kann man auch selber lösen. Wie denn? Zum Beispiel durch die Reduzierung der Bakterienmenge  im Dünndarm.

WAS VERURSACHT DAS WACHSTUM DER BAKTERIEN?

Das Wachstum der Bakterien ist ein relativ normaler Zustand, der jahrelang in unserem Körper stattfindet, ohne dass wir es merken würden. Es ist deshalb möglich, weil wir häufig Antibiotikum, Antazidum und andere Medikamente nehmen. Sie entfernen sowohl krankheitserregende, als  auch wohltuende Bakterien – Probiotika – aus dem Darm und aus dem Verdauungssystem. Der Dünndarm enthält normalerweise  relativ wenig Bakterien. Die oben genannten Faktoren können ein überflüssiges Bakterienwachstum im Dünndarm verursachen. Diese unerwünschten Bakterien verursachen während des sogenannten Dekonjugationsprozesses der Galle die ungenügende Fettabsorption (Malabsorption der Fette). Daneben verhindern sie die Absorption des Zuckers.

Der Zucker bleibt, anstatt, dass er im Körper verbraucht wird, im Dünndarm, wo seine unerwünschte Fermentierung stattfindet. Sie verursacht Darmgase, schmerzhafte Blähungen, stinkende Gase, Schleim im oder auf dem Stuhl . Der Stuhl stinkt und es können wässriger Stuhl, sogar Diarrhö hervorgerufen werden. Süße und stärkehaltige Lebensmittel verursachen die schlimmsten Symptome. Die giftigen Metaboliten der unerwünschten Bakterien schädigen die Darmzellen. Es verhindert die Resorption der Nahrung. Außer der Malabsorption kann eine Nahrungsmittelallergie bzw. Lebensmittelintoleranz hervorgerufen werden.

Konkrete Ursachen des Bakterienwachstums

Die reduzierte Bewegung des Dünndarms – Ursachen dafür sind zu viel  Zucker in der Nahrung, chronischer Stress, gesundheitliche Beschwerden, beispielsweise Diabetes, verminderte Aktivität der Schilddrüse (Hypothyreose) und die Sklerodermie. Eine Statistik aus den USA zeigt, dass 40 % der Einwohner an Diabetes und gleichzeitig an chronischem Durchfall leidet. Dies hängt mit dem erhöhten Bakterienwachstum im Dünndarm zusammen.

Die geringe Salzsäureproduktion (Hypochlorhydria) erscheint oft während des Alterungsprozesses im Magen. Da die Magensäure sauer ist, hilft sie bei der Abtötung der Bakterien. Falls es zu wenig Magensäure im Magen gibt, ist es sehr wahrscheinlich, dass die Bakterien sich stark vermehren. Außerdem können Antazida zu Magensäurenmangel führen.

Strukturanomalien im Dünndarm – Operationen, Divertikel, der blinde Ring des Dünndarms, Darmverschluss oder Fistel bei der Crohn- Krankheit. Diese Liste ist unvollständig, sie enthält nur einige Strukturanomalien, die ein Bakterienwachstum verursachen können.

Stress, verringerte Immunität, manche Medikamente, z.B. Steroide, Antibiotika oder Verhütungspillen. Wenig Ballaststoffe in der Nahrung und der Mangel an Enzymen der Bauchspeicheldrüse zählen zu den weiteren Ursachen.

ANZEICHEN EINES ERHÖHTEN BAKTERIENWACHSTUMS IM DÜNNDARM

  • Blähungen und Darmgasen nach dem Essen
  • Verstopfung
  • Chronischer weicher Stuhl oder Durchfall – Studien haben gezeigt: Patienten, die an chronischer Diarrhö leiden, zu 48-67% gleichzeitig auch an erhöhtem Bakterienwachstum vor allem im Dünndarm Dünndarm leiden. Er lässt sich mit einem Probiotikum gut behandeln.
  • Depression
  • Müdigkeit – wird durch megaloblastische Anämie verursacht. Der Mangel an Vitamin A und B 12 und an Folsäure führt zu megaloblastischer Anämie. Deren Folge ist, dass das Knochenmark große rote Blutkörperchen von abnormer (megaloblastischer) Form produziert.
  • Nährstoffmangel trotz der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln
  • Gewichtsverlust
  • Bauchschmerzen

TIPPS: NATÜRLICHE MITTEL GEGEN DIE STARKE VERMEHRUNG DER BAKTERIEN

Gasbildung, die sich durch den Verzehr der Ballaststoffe und Zucker verschlechtert. Ein genauer Test und die Verhinderung des Bakterienwachstums sind ziemlich schwierig. Die herkömmliche Medizin verwendet antibakteriell wirkende Medikamente.  Sie töten aber auch nützliche Probiotika ab.
Vier Methoden zur Behandlung des unerwünschten Bakterienwachstums im Körper auf eine natürliche Weise:

  • Eine Diät mit niedrigem Zuckerkonsum
  • Heilpflanzen – zum Beispiel Minzöl, das außerdem ein geprüftes natürliches Heilmittel ist. Das Öl wird in einer festen magensaftresistenten Kapsel eingeschlossen, welche nur im Dünndarm aufgeht und die sich dort aufhaltenden Bakterien abstößt.
  • Behandlung mit einem Probiotikum: Probiotika, die die unerwünschten Bakterien durch nützliche Bakterien ersetzen (Swiss Probiotix®)
  • Verdauungsfördernde Verdauungsenzyme

SCHLEIM IM STUHLGANG

Meistens ist es eine Folge einer unentdeckten Entzündung der Darmschleimhaut, die allein ungefährlich ist. Schleim im Stuhl kann jedoch im Falle von Verstopfung auch bei Diarrhö auftreten. Es ist schlimmer, wenn der Schleim im Stuhlgang gleichzeitig mit einer Blutung des Enddarms vorkommt. Es kann auch eine Folge des Reizdarmsyndroms sein. Es wird auch von Verstopfung begleitet. Es muss unbedingt von einem Gastroenterologen diagnostiziert und behandelt werden. Die Alternativmedizin behauptet, dass der Schleim im Stuhl eine Folge von der im Dünndarm vorhandenen erhöhten Bakterienmenge oder von einer Lebensmittelallergie und -unverträglichkeit ist. Diese Beschwerden können mit Hilfe von Diät und Nahrungsergänzungsmitteln leicht gelöst werden. In vielen Fällen sollten Patienten ihre Ernährung umstellen.

Bei erhöhter Bakterienmenge wird die Gasbildung und die Verstopfung nach dem Essen von irgendeiner Art von Zucker verschlimmert, so z. B. bei weißem Zucker, Brot, Teigwaren, sowie Reis oder Milch (die Zucker namens Laktose enthält). Die Personen, bei denen der Schleim im Stuhlgang die Folge einer Lebensmittelallergie ist, dürfen die allergieauslösenden Lebensmittel vermieden werden.

Der Schleim im Stuhlgang kann wegen folgender Krankheiten auftreten:

  • Divertikulose
  • Zöliakie
  • Morbus Crohn
  • Colitis ulcerosa

Falls die Zunge mit einer weißen Schicht belegt ist, mit Zahnabdrücken an den Rändern, signalisiert es, dass der Schleim im Stuhl durch das Essen von fettigen Lebensmitteln, Milchprodukten oder Weizen entsteht. Man sollte diese Lebensmittel solange weglassen, bis sich der Zustand verbessert. Falls Schleim im Stuhlgang erscheint, kann dies durch bakterielle Infektionen, oder Parasiten verursacht werden. Sie werden oft durch plötzlich auftretende Diarrhö und Schmerzen im Unterleib begleitet. Dazu kommt hin und wieder Blut im Stuhlgang.

TIPPS: WAS SOLLTE MAN BEI SCHLEIM IM STUHL TUN?

Bei nicht ernsthaften Darmerkrankungen, bzw. Blähungen, Darmwinde und Verstopfung, lässt sich der Schleim im Stuhlgang oft mit erhöhtem Wasserkonsum, mit Heilpflanzen oder mit Laxativa, mit schleimigen Lebensmitteln bekämpfen. So ein Mittel ist Leinsamen, der vor dem Verzehr für die Nacht in Wasser eingeweicht wird. Mit einem natürlichen Nahrungsergänzungsmittel erreichen jedoch Patienten ein besseres Ergebnis.  Eine wirksame Hilfe leistet in diesen Fällen das Clean Inside® Programm.

GELBER STUHLGANG

Gelber Stuhlgang kann eine unzureichende Gallensekretion signalisieren

Wegen des erhöhten Verzehrs des gelben Essens kann der gelbe Stuhl auch gelb sein. Weil die verzehrte Nahrung, gelbe oder orange Farben enthält, zum Beispiel Carotine. Carotine sind sowohl in der Karotte, als auch in der Aprikose zu finden. Dieses Phänomen dauert nur kurze Zeit an und ist harmlos.

Andernfalls ist der gelbe Stuhl als abnormal zu betrachten.

Der gelbe Stuhl kann signalisieren:

  • Die Nahrung geht zu schnell durch den Magen-Darmtrakt hindurch. Es ist häufig sich bei Patienten mit der GERD-Krankheit (gastroösophagealer Reflux)
  • unzureichende Gallensekretion
  • bakterielle Infektion im Darm, die meistens plötzlich auftritt
  • genetische Erkrankung – Zöliakie, falls der Körper Gluten nicht verarbeiten kann
  • Die Entzündung des Gallengangs (Cholangitis) – welche durch eine bakterielle Infektion oder Gallenstein verursacht werden kann
  • Gallenentzündung (Cholezystitis) – welche zu Gallenverhärtung und Kristallisierung führen kann. Sie treten wegen Leberzirrhose oder Blutkrankheit auf.
  • Giardien-Befall – ein Darmparasit. Es kann aus kontaminiertem Wasser kommen, es verbreitet sich meistens unter Kindern und deren Erziehern/Erzieherinnen, er gelangt durch den Mund in den Körper. Um ihn zu beseitigen, ist Parasic eine große Hilfe, ein Nahrungsergänzungsmittel gegen Parasiten.
  • Leberentzündung (Hepatitis) – virale Leberkrankheit, von der drei bekannte Arten (A, B, C) und zahlreiche weniger bekannte Arten existieren.
  • Gelbsucht – die Haut nimmt infolge eines erhöhten Bilirubinspiegels eine gelbe oder eine orange Farbe an. Ein Begleitsymptom kann gelber Stuhl sein. Diese Krankheit kann bei Menschen vorkommen, die an einer Leberkrankheit, bzw. an irgendeiner Form der Leberentzündung leiden.
  • Malabsorptions-Syndrom – Störung bei der Nahrungsaufnahme

HELLER STUHLGANG

Heller Stuhlgang kann durch eine beeinträchtigte Nierenfunktion verursacht werden. Manchmal kommt er bei solchen gesundheitlichen Problemen, z.B. Gallenentzündung – Cholezystitis, Parasiteninfektion (Giardia), Leberzirrhose, Bauchspeichel- oder Leberentzündung vor. Eine bräunliche Farbe weist auf  Gallensalzen hin. Falls die Bildung der Gallensalze geringer ausfällt, wird der Kot hell. Die nächste mögliche Ursache für den hellen Stuhl sind Medikamente, die Aluminiumhydroxid enthalten. Der Stuhl kann vorübergehend nach einer Untersuchung hell werden, die auch einen Bariumtest beinhaltet.

Der helle Stuhlgang kann glänzend oder grau sein, er kann auf dem Wasser schwimmen, und er stinkt unangenehm wegen seines hohen Fettgehalts.

Harter und wässriger Stuhlgang

Die Nahrung geht langsam den Magen-Darmtrakt durch, was zu Verstopfung führen kann. Die Ursachen sind daher geringer Ballaststoffkonsum und unzureichende Flüssigkeitszufuhr.

Der wässrige Stuhlgang signalisiert dagegen den schnellen Durchlauf der Nahrung durch den Darmtrakt. Es führt zu Diarrhö.

Stuhlgang Wegweiser

Warum hat der Stuhlgang einen unangenehmen Geruch?
Er riecht normalerweise unangenehm. Sein Geruch wird aber von der verzehrten Nahrung und von den Darmbakterien im Dickdarm beeinflusst. Sehr unangenehmer Geruch kann auch ein Hinweis auf ernsthaften Gesundheitsproblemen sein.

Wie sieht der Stuhlgang bei Dickdarmkrebs aus?
Anzeichen des Dickdarmkrebs:Veränderungen- Diarrhö, Verstopfung- und die Häufigkeit. Daneben Enddarmblutung, Blut im Stuhl, ständige Bauchschmerzen, Darmkrämpfe und Blähungen.

Wie viel Stuhlgang entsteht, wenn man nur Flüssigkeit zu sich nimmt?
Stuhlgang entsteht auch in dem Fall, wenn man nichts isst, weil Drüsensekrete produziert werden. Sie werden miteinander vermischt, was dünnflüssigen Stuhlgang ergibt.

Wie viel Prozent der verzehrten Nahrung wird zum Stuhlgang?
Etwa 30% des Stuhls besteht aus getöteten Bakterien; 30% aus unverdaubarer Nahrung, beispielsweise Zellulose; Cholesterol und Fette ergeben 10-20% des Stuhlgangs; anorganische Stoffe, z.B. Kalziumphosphat und Eisenphosphat ergeben weitere 10 % und 2-3% des Stuhls besteht aus Eiweiß.

Welche Häufigkeit beim Stuhlgang gilt als normal?
Es ist schwer zu bestimmen. Die Häufigkeit ist von Mensch zu Mensch verschieden und wird auch von der Lebensweise beeinflusst. Drei Mal pro Tag  und  drei Mal pro Woche gelten als normal.

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