Eva MacPherson Autor: Eva MacPherson Ernährungsberaterin

Darmreinigung und Darmsanierung: Natürliche Hausmittel

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Es ist für die meisten selbstverständlich, dass sie viel für ihr Aussehen tun. Baden, Zähne putzen, zum Friseur und zum Kosmetiker gehen gehören zur Routine. Wir verwenden Pflegeprodukte, gehen in die Sauna, tun alles, damit unsere Haut rein und schön bleibt. Die innere Reinigung wird dagegen oft vernachlässigt. Der Darm ist jedoch eines der wichtigsten Organe. Die Vernachlässigung der Darmgesundheit hinterlässt weitere Spuren auf der Haut, sowie an den Haaren. Statt in diesem Falle zu teuren Kosmetika zu greifen, sollte man lieber vorsorgen, und der Darmgesundheit mehr Beachtung schenken. Aber was können Sie für Ihre Darmgesundheit tun?

Darmreinigung und Darmsanierung bieten sich als ideale Lösung an. Das ist vielleicht auf dem ersten Blick kompliziert, aber falls die Bedeutung dieser Begriffe klar ist, ist es möglich, die Reinigung des Darms selbstständig zu Hause durchzuführen, und dabei Hausmittel einsetzen. Unser Artikel bietet dazu alle nötigen Informationen, damit Sie etwas für Ihre Darmgesundheit, und Ihren Verdauungstrakt tun können.

Darmsanierung und Darmreinigung – was bedeutet das? 

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Darmsanierung und Darmreinigung? Wie können sie miteinander zusammenhängen? Online sind über beide Verfahren zahlreiche Informationen zu finden. 

Unter einer Darmsanierung versteht man eine Methode der Naturheilkunde. Das Ziel ist, die im Darmtrakt abgelagerten Schlackstoffe und Parasiten zu entfernen,  und anschließend die Darmflora wieder neu aufzubauen. Die Gesundheit der Darmflora soll dabei unterstützt werden. Heilpraktiker empfehlen meistens eine Darmsanierungskur in drei Schritten: als Vorbereitung werden am Anfang Ballaststoffe eingenommen, damit die Darmbewegungen angeregt werden. In dieser Phase ist es sinnvoll, mehr zu trinken, denn die erhöhte Flüssigkeitszufuhr hilft beim Abführen des Stuhls. Heilpflanzen können die Stuhlentleerung zusätzlich beschleunigen.

Die Darmreinigung ist ein Teil der Darmsanierung. Mediziner empfehlen eine gründliche Reinigung des Darms mit einem Einlauf zum Beispiel vor einer Darmspiegelung oder anderen Eingriffen. Ziel ist, den Darmtrakt zu entschlacken und Giftstoffe aus dem Magen-Darm-Trakt zu entfernen,  damit der Körper sich gut und schnell regeneriert. In der Naturheilkunde wird eine Darmreinigung als Reinigungs- und Entgiftungskur im Frühjahr empfohlen, bei der beschleunigten und nicht unbedingt gesunden Lebensweise ist es jedoch ratsam, die Kur unabhängig von der Jahreszeit durchzuführen, um zahlreiche unangenehme Beschwerden wie z.B. Verstopfung oder Allergien zu befreien. 

Vor einer Darmspiegelung ist es vorteilhaft, die Darmsanierung durchzuführen. Danach sollte eine Darmaufbaukur mit einem Probiotikum folgen, um das Mikrobiom wiederherzustellen. Außerdem sollten aus dem Darm möglichst alle Toxine entfernt werden, um die Regeneration zu unterstützen. Nach einer Antibiotika-Behandlung trägt eine Darmsanierungskur zur Regenerierung des Darmtraktes bei. 

Eine komplett durchgeführte Darmreinigung-Darmsanierung hat mehrere positive Effekte. Der Stoffwechsel wird angekurbelt, Parasiten und Darmwürmer werden abgetötet und ausgeleitet, faserreiche Diät sorgt für einen weichen Stuhl, mild abführende Kräuter regen die Darmperistaltik an und erhöhte Flüssigkeitszufuhr fördert den Stoffwechsel. Nach der Kur hat man sofort mehr Energie und eventuell wird man auch einige überflüssige Pfunde los. Es ist also lohnenswert, dem Darm etwas Gutes zu tun, aber möglichst ohne Chemikalien. 

Die Darmsanierung beinhaltet den Wiederaufbau der Darmflora. Dazu sind Probiotika unerlässlich, man kann sie entweder durch Nahrung zuführen, bzw. direkt probiotische Produkte zu sich nehmen. Für probiotische Bakterien sind die sogenannten Präbiotika als Ernährung grundlegend. Wie man die Darmsanierung fachgerecht zu Hause durchführt, erklären wir Ihnen jetzt in unserem Artikel.

Darmtrakt reinigen – aber wie? 

In den meisten Ratgebern werden zwei Methoden zur umfassenden Darmreinigung als gut bezeichnet: Darmreinigung durch den Verzehr ballaststoffreicher Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel, oder durch Abführmittel. 

Wann ist eine Darmreinigung nötig? 

Darmreinigung als Therapie wird im Rahmen einer regelmäßigen Entgiftung durchgeführt, oder wenn Anzeichen eines verlangsamten Stoffwechsels bemerkbar sind. Leidet man unter alltäglichen Symptomen, wie Blähungen, ständiges Völlegefühl, Verstopfung, Bauchschmerzen, Beschwerden im Darm und Magen nach bestimmten Lebensmitteln, wie z.B. nach dem Trinken von Milch, zeigen, dass mit der Verdauung etwas nicht stimmt. Sogar Hautprobleme, Müdigkeit und Abgeschlagenheit können auf Verdauungsprobleme hindeuten. Oft wird man mit allen Anzeichen gleichzeitig konfrontiert, oder die Symptome bleiben über mehrere Wochen bestehen. Sie deuten darauf hin, dass der Verdauungstrakt aus dem Gleichgewicht geraten ist.

Chronische Verstopfung 

Wenn man weniger als zwei bis dreimal pro Woche Stuhlgang hat, und der Stuhl besonders hart und verklumpt ist, geht es um Verstopfung. Dahinter können verschiedene Ursachen stehen: zu wenig Bewegung, eine faserarme Ernährung und träge Darmbewegungen können sie verursachen. Verstopfung ist auch das Symptom zahlreicher Erkrankungen. Darmreinigung mit einer Darmsanierung verknüpft schafft dabei effektiv Abhilfe. Für ein nachhaltiges, dauerhaftes Ergebnis sollte man eine längere Kur durchführen. Wenn das Ziel die möglichst schnelle Entleerung des Magen-Darmtrakts ist, sollten Abführmittel eingesetzt werden. Alternativen aus der Natur sind zum Beispiel Trockenpflaumen,  Glaubersalz oder Kuren mit Heilerde. Die Menge des Stuhls im Darm hängt immer von der Menge der verzehrten Nahrung ab, durchschnittlich kann sich bis zu 3-4 kg im Darm befinden. Die Funktion des Stoffwechsels und der Nährstoffgehalt der Nahrung beeinflusst das ebenfalls. 

Langsamer Stoffwechsel 

Ablagerungen im Darm können zu verlangsamtem Stoffwechsel führen. Die Resorption der Nährstoffe ist verhindert, dadurch empfindet man ständig Hunger, im schlimmsten Fall können Mangelerscheinungen auftreten. Schwerer Stuhlgang, Verstopfung und Ermüdung, Abgeschlagenheit, Hautprobleme und Gewichtszunahme deuten auf langsamen Stoffwechsel hin. Diese Symptome müssen ernst genommen werden, sie können nämlich leicht zu weiteren Erkrankungen, wie z.B. Reizdarm-Syndrom führen. Darmreinigung kann den Verdauungsprozess ankurbeln, aber langfristig sollte man eher auf faserstoffreiche Ernährung, ausreichende Bewegung und genügende Flüssigkeitszufuhr achten.

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Schlankheitskuren ohne Erfolg

Wenn man abnehmen möchte und eine bestimmte Diät verfolgt, muss man in der Regel auf bestimmte Nährstoffe verzichten, wie etwa auf Kohlenhydrate oder Fett. Man nimmt rasch ein paar Kilos ab, aber dann steht der Prozess still, und den gewünschten flachen Bauch  erreicht man leider nicht.
Der Grund dafür ist meistens ein langsamer Stoffwechsel oder die Schädigung von Darm und Darmflora infolge der unausgewogenen Ernährung. Die probiotischen Darmbakterien erhalten nicht genügend lebenswichtige Nährstoffe. Faserstoffe, die man während der Kur verzehrt, versorgen die probiotischen Bakterien mit wertvollen Polysacchariden und sorgen damit für die Gesundheit der Darmflora. 

Schlacken und schädliche Toxine können die Anzahl der wohltuenden Darmbakterien zusätzlich verringern Diese Bakterien produzieren Vitamine und Verdauungsenzyme. Sind sie nicht ausreichend vorhanden, kommt es zu drastisch verlangsamtem Stoffwechsel, was zu Übergewicht führt. Zahlreiche Studien, wie etwa die der US National Library of Medicine National Health von der Universität Tufts haben ergeben, dass die tägliche Einnahme von 25-30 g Fasern bei Übergewichtigen das Abnehmen deutlich fördern kann.

Eine Darmreinigungskur kann den Stoffwechsel auch ohne sogenannten thermogenen Fettverbrennungsmitteln, die oft Koffein enthalten, ankurbeln. Bei Ballaststoffergänzungsmitteln gilt ebenfalls, dass man nicht mehr als die empfohlene Dosis einnehmen sollte. Wohltuender Effekt einer Darmsanierung ist also das Erreichen des Idealgewichts. Der Stoffwechsel wird angekurbelt, die Entleerung des Darms wird stimuliert, so erreicht man den erwünschten Gewichtsverlust schneller. 

Unausgewogene Ernährung

Unausgewogene Ernährung bedeutet nicht nur zu viel Fast Food oder Naschen zwischendurch. Auch wenn man sonst gesund lebt, können zum Beispiel einseitige Diäten Mangelerscheinungen hervorrufen, oder unangenehme Symptome verursachen. Die bekannte Hähnchen-Reis-Diät hilft beim Muskelaufbau, aber für den Verdauungstrakt ist sie unvorteilhaft, da zu wenig Faser zugeführt werden. Kohlenhydrate sind zwar sehr wichtig für die optimale Funktion des Gehirns, beeinflussen aber die Konsistenz des Stuhls. Faserstoffe dürfen nicht zu kurz kommen, durch Aufbau der Darmflora können sie zur gesunden Verdauung beitragen. Die erwünschte Gewichtsabnahme tritt nur ein, wenn der Stoffwechsel wirklich optimal funktioniert, deshalb sind einseitige Diäten, schnelle Schlankheitskuren nicht empfehlenswert.

Zu wenig Bewegung

Im Alltag fährt man mit dem Auto zur Arbeit, im Büro muss man mehrere Stunden am Computer arbeiten, nach Feierabend fährt man wieder mit dem Auto nach Hause, man isst gut zu Abend, sieht fern, geht zu Bett, und am nächsten Tag fängt das Ganze von vorne an. Um frisch zu bleiben, trinkt man mehrmals am Tag Kaffee. Bewegung, regelmäßiger Sport? Fehlanzeige. Kein Wunder, wenn der Stoffwechsel bei diesem Lebensstil zurückfährt und zu langsam wird. Selbst gesunde Ernährung hilft da nicht viel, zu wenig Bewegung beeinträchtigt die Verdauung. Die fachgerecht durchgeführte Reinigung des Darmtraktes kann die Darmperistaltik wieder in Schwung bringen. Optimal wäre natürlich, die Lebensweise zu ändern, sich mindestens zwei bis viermal pro Woche zu bewegen und auf gesunde Ernährung zu achten.

Verstopfung als Krankheitssymptom

Bei zahlreichen Verdauungsproblemen tritt Verstopfung als Begleitsymptom auf, z. B. bei Reizdarmsyndrom, Divertikulose (Ausstülpungen der Darmwand), oder bei Funktionsstörungen der Schilddrüse. Bei Darmproblemen ohne Entzündung lindert eine Darmreinigungskur die unangenehmen Symptome. Diabetiker, die wenig Kohlenhydrate zu sich nehmen und Diät halten, leiden öfter an Verstopfung. In diesem Fall schafft Darmreinigung ebenfalls gut Abhilfe. Bei entzündlichen Darmerkrankungen, wie z. B. Morbus Crohn und Colitis ulcerosa dagegen ist die erhöhte Zufuhr von Faserstoffen nicht empfohlen, sie können die ohnehin schon empfindliche Darmschleimhaut irritieren. Im Falle einer akuten Erkrankung ist es gut vor der Reinigungskur einen Arzt zu Rate ziehen. 

Entgiftungskur 

Bei einer Darmsanierung mit Entgiftung wird der gesamte Organismus gereinigt, besonders betroffen sind die Ausscheidungsorgane, wie die Leber, die Nieren, das Lymphsystem und der Verdauungstrakt,  wo sich Schadstoffe ansammeln können. Man kann den Lebensstil umfassend ändern, oder Naturheilprodukte kaufen und als Kur anwenden, das Prinzip der Entgiftungskur läuft immer ähnlich ab: der Stoffwechsel wird beschleunigt, erhöhte Flüssigkeitszufuhr fördert die Ausleitung der Schadstoffe. Dabei wird die Ernährung umgestellt, und im Optimalfall mehr Bewegung in den Lebensstil integriert. Die Entgiftungskur wird häufig beim Jahreszeitenwechsel, im Frühjahr durchgeführt. Ideal ist, dabei Körper und Geist zu verbinden, und bei einer natürlich ablaufenden Kur innere Harmonie zu erlangen. 

Parasiten 

Die meisten empfinden dieses Thema unappetitlich und peinlich, es betrifft allerdings weit mehr Menschen, als man annehmen würde. Parasiten verbergen sich in den abgelagerten Schlackstoffen im Darmtrakt und entziehen dem Organismus lebenswichtige Nährstoffe. Sie produzieren auch Toxine, was langfristig Krankheiten verursacht. Wenn man oft müde ist, Verdauungsprobleme oder Kopfschmerzen hat, die Blutwerte schlecht sind, und man oft gereizt ist, können die Anzeichen auf Parasitenbefall hindeuten. Führt man eine Darmreinigung durch, tritt bei vielen rasche Besserung ein. Entgiftung und Darmsanierung mit natürlichen Wirkstoffen reinigt die Darmschleimhaut, führt  Parasiten ab und versorgt den Darm mit wohltuenden Vitaminen.

Wie lange dauert eine Darmreinigungskur? 

Die Zeitdauer ist je nach Methode unterschiedlich. Eine drastische Kolon-Hydrotherapie wird nur einmal durchgeführt, eine komplette Änderung des Lebensstils nimmt dagegen Monate, oder sogar Jahre in Anspruch. Der individuelle Gesundheitszustand oder bestehende Erkrankungen, wie Diabetes beeinflussen die Länge der Darmreinigungskur  ebenfalls. Wenn man gesund lebt, sich ausgewogen ernährt und regelmäßig Sport treibt, benötigt man normalerweise keine lange Kur. Wenn aber ungesunde Lebensweise bereits Spuren, wie einen trägen Stoffwechsel hinterlassen hat, man wegen ungesunder Ernährung an Übergewicht leidet, und Körperbewegung niemals Teil des Alltags war, erreicht man mit einer schnellen, kurzen Kur keine Ergebnisse. Die meisten natürlichen Kuren dauern 1-3 Monate, wobei eher eine 3-monatige Kur zu empfehlen ist. Zwischen zwei Kuren sollte man unbedingt eine Pause einlegen, das hilft dem Organismus, sich zu regenerieren. In der Zeit kann man die Verdauung anregen, indem faserstoffreiche oder ballaststoffhaltige Nahrungsergänzungsmittel eventuell in Form von Kapseln eingenommen werden. zu sich nimmt.

Darmreinigungsmethoden, Hausmittel aus der Natur

Wenn man plant, eine Darmreinigungskur durchzuführen, stehen zahlreiche Methoden und natürliche Hausmittel zur Auswahl. Die bekannteste ist der Einlauf, aber für viele ist er schmerzhaft, zu kompliziert oder einfach unangenehm. Eine komplette Kolon-Hydrotherapie sollte man lieber nicht selbst machen, sondern einen Spezialisten aufsuchen.  Es gibt viele andere Möglichkeiten, Darmreinigung auf eine natürliche Weise, mit Verwendung von Ballaststoffen und Nahrungsergänzungsmitteln im Rahmen eines wirksamen  Darmreinigungsprogramms  durchzuführen. Folgende Tipps können die Wirkung der Darmreinigung unterstützen. Verschiedene Heilkräuter, Leinsamen oder Flohsamen werden bei einer Darmreinigung oft eingesetzt. Leinsamen enthalten Ballaststoffe, sie reinigen den Darmtrakt und entfernen abgelagerte Schlackstoffe effektiv. Mit Joghurt vermischt wird die Wirkung noch gefördert. Chiasamen können ebenfalls eingesetzt werden. Flohsamen quilt mit Flüssigkeit vermischt auf und bildet eine geleeartige Masse, die Toxine und Schlackstoffe besonders wirkungsvoll aus dem Darmtrakt ableitet. Dabei wird die Darmschleimhaut geschützt und Verstopfung gelindert. Es ist also vorteilhaft, diese Methoden in ein komplexes Darmreinigungsprogramm zu integrieren. Ein bekanntes Hausmittel ist Bittersalz aus der Apotheke. Es hilft gegen Verstopfung, da es den Stuhl weicher macht und die Ausleitung fördert. Zu häufig getrunken hat Bittersalz stark abführenden Wirkung und ist für die Darmreinigung nicht optimal, da wichtige Mineralstoffe ausgeschwemmt werden, dies schädigt die Darmflora. Da in der Darmflora für ein intaktes Immunsystem unentbehrliche Bakterien leben, kann dadurch die Immunabwehr beeinträchtigt werden. Die Wirkung der Heilmittel kann durch Bäder oder Packungen mit Heilerde zusätzlich unterstützt werden.

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Darmreinigung mit Heilkräutern 

Heilkräuter können eine effektive Hilfe bei der Darmreinigung leisten. Sie wirken positiv auf den Darm selber  und können die Darmreinigung durch ihre wohltuenden Eigenschaften unterstützen. Heilkräuter können im Form von darmreinigendem Tee , Granulat oder Pulver eingesetzt werden. Sie fördern die Funktion der Leber und der Nieren, einige wirken als Antioxidantien und versorgen den Körper mit wichtigen Nährstoffen. Die Wirkung der Heilkräuter weist individuelle Unterschiede auf. Bei einer Darmreinigung kann Süßfenchel, Echter Eibisch, Kamille, Löwenzahn, Lapacho, Mariendistel, Sauerampfer und Echter Alant effektiv eingesetzt werden. Ingwertee, Petersilienblätter, Pfefferminze, Lotus, Kardamom, Pfeffer und Gewürznelke sind Kräuter mit vielfach beschriebener darmreinigender Wirkung. 

Forscher der Universität Adelaide haben nachgewiesen, dass Pfefferminze Entzündungen des Verdauungstraktes mit Erfolg lindert, demnach kann sie Patienten mit Reizdarmsyndrom empfohlen werden.
Die Schale von Flohsamen (Psyllium) verfügt über besonders starke darmreinigende Wirkung. Das hat sie ihrem hohen Gehalt an Faserstoffen zu verdanken. Sie quellen im Darm auf und nehmen dabei Toxine aus der Darmschleimhaut auf. Flohsamenschalen können verschiedenen Lebensmitteln, z.B. Joghurt oder Milch beigemischt werden. Außer den hier genannten Heilkräutern gibt es noch zahlreiche mit darmreinigender Wirkung. Für diejenigen, die sich für Naturheilkunde interessieren, ist es empfehlenswert, Informationen zu sammeln, oder einen Naturheilpraktiker zu konsultieren

Darmreinigung zu Hause. Welches Mittel wirkt am besten? 

Es gibt zahlreiche Mittel zur Darmreinigung. Bei der Auswahl für die ideale Kur mit guten Ergebnissen sollte man bedenken, dass Ballaststoffe allein nicht ausreichend sind. Auch für den Aufbau einer gesunden Darmflora muss gesorgt sein. Dabei sollen Parasiten abgetötet werden, der Verdauungstrakt soll mit Vitaminen und Mineralstoffen versorgt sein, und der Organismus sollte entgiftet werden. Nur eine derart komplexe Kur garantiert auch das gewünschte Ergebnis.
Mineralien, Vitamine und Nährstoffe können auch in Form von Nahrungsergänzungsmitteln zugeführt werden, verknüpft mit darmreinigenden Inhaltsstoffen. Dabei muss die eigene Lebensweise nicht zwingend drastisch geändert werden, eine einfache Darmreinigung zu Hause ist ausreichend. Eine 10-tägige Darmreinigung ist schon eine Intensivkur. Wenn man aber ein gründliches, umfassendes Ergebnis möchte, und langfristig entstandene Verdauungsprobleme loswerden will, bedarf es einer 1-3-monatigen Kur. Viele befürchten, dass dabei Durchfall auftritt. Meistens ist dies nicht der Fall, ein gutes Darmreinigungsprogramm reinigt den Darmtrakt auf eine schonende, doch effektive Weise, ohne unangenehme Beschwerden.

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Darmreinigung zu Hause – worauf muss man achten? 

Faserstoffe spielen bei einer Darmreinigung die wichtigste Rolle. Sie sind für den optimalen Stuhlgang einfach unerlässlich. Sie dienen auch als Nahrung für die wohltuenden probiotischen Bakterien der Darmflora und sorgen für eine gesunde Verdauung. Fasern kann man auch mit Obst und Gemüse zu sich nehmen, Zitrusfrüchte, Kohl sind optimal, Apfel, Birne und Stachelbeere sind reich an Pektin, einem wichtigen Faserstoff. Forscher der Universität College of Cork veröffentlichten in der Zeitschrift Proceedings National Academy of Sciences, eine Studie über den Zusammenhang der Probiotika und den neurochemischen Funktionen des Gehirns, und stellten dabei eine enge Verbindung fest. Der Verzehr von Probiotika wirkt sogar bei Depression oder Angststörungen wohltuend.
Auch Flüssigkeitszufuhr hat bei der Darmreinigung zentrale Bedeutung. Während der Kur ist es ratsam, 3-4 l Flüssigkeit, vor allem stilles Wasser und frisch gepressten Fruchtsaft, oder Kräutertee zu trinken. Alkohol, Getränke mit Kohlensäure oder Zucker sollte man jedoch meiden. 

Körperbewegung darf auch keinesfalls zu kurz kommen. Dabei wird die Darmperistaltik angeregt, Bewegung stimuliert den Kreislauf, all das fördert die Ausleitung der Schlackstoffe aus dem Organismus. Mit einem Spaziergang von ca. 30 Minuten zwei bis viermal pro Woche ist das Ziel bereits erreicht. Jede sportliche Aktivität ist gut, Hauptsache, sie macht Spaß und sorgt für genügend Bewegung.
Vitamine und Mineralstoffe können eingenommen werden. Da man viel mehr Wasser trinkt, werden auch vermehrt Elektrolyte, nützliche Mikroorganismen und Vitamine ausgespült, diese sollte man unbedingt ersetzen. Dazu sind hochwertige Nahrungsergänzungsmittel ausgezeichnet. Ein entspannendes Bad mit Heilerde fördert den wohltuenden Effekt der Kur zusätzlich.
Gesunde Ernährung darf man nicht vernachlässigen. Für eine Darmreinigung muss man zwar nicht das ganze Leben umkrempeln und nur noch Bio Produkte kaufen, aber das Ergebnis wird noch optimaler, wenn man auf die Ernährung achtet. Frisches Obst und Gemüse gehören unbedingt auf den Speiseplan mindestens zwei bis fünfmal in der Woche, Alkohol und Getränke mit Kohlensäure sollte man meiden, ebenso wie fettiges Essen oder Fertiggerichte, Zucker und Süßigkeiten.
Mit diesen einfachen Tipps können Sie eine wirksame Kur durchführen, nach der sich das Wohlbefinden zusehends steigert. Es ist nicht nötig zu hungern und strenge Diäten zu halten, gesundheitsbewusste Ernährung reicht, damit die Verdauung intakt bleibt und die Gesundheit bewahrt werden kann. Medikamente aus der Apotheke sind zu dieser Umstellung gar nicht notwendig.

Oft stellt sich die Frage, ob man während der Kur die Ernährung umstellen oder die Kalorienzufuhr drastisch reduzieren muss?
Für ein Darmreinigungsprogramm wird kein strikter Speiseplan, Hungern oder Fasten vorgeschrieben. Die Durchführung ist also überhaupt nicht kompliziert. Ein Versuch lohnt sich auf jeden Fall!

Die Darmreinigungskur ist zu 100% natürlich, gemütlich und einfach! Sie ist das ideale Mittel um langanhaltende Beschwerden, wie z.B. Verstopfung und Blähungen aus der Welt zu schaffen. Man fühlt sich besser, energischer, und verliert auch noch überflüssige Pfunde.

Quellen:
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11396693
https://healthfully.com/189167-herbal-tea-for-colon-cleansing.html
https://www.adelaide.edu.au/news/news44321.html
https://www.pnas.org/content/108/38/16050
https://www.medicalnewstoday.com/articles/323746.php

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