Eva MacPherson Autor: Eva MacPherson Ernährungsberaterin

Was für Schaden können Darmparasiten anrichten? Madenwurmbefall kommt auch bei Erwachsenen vor url: darmparasiten

Darmparasiten können sogar jahrelang im menschlichen Organismus leben

Parasiten können sich im Darmtrakt, in den Muskeln, in der Auge und im Gehirn für lange Zeit verbergen. Sie können dann schmerzhafte, unangenehme und ernsthafte Symptome verursachen. Warten Sie nicht bis Auftreten dieser Symptome. Machen Sie die notwendigen Schritte gegen Parasiten! Ein Madenwurmbefall muss unbedingt behandelt werden.  Madenwürmer verursachen ständiges Jucken, was zu Schlafstörungen führen kann.

Darmparasiten sind mikroskopische Organismen, die auch 1 m lang werden können. Sie sind Schmarotzer im menschlichen Organismus. Es gibt etwa 100 Arten von Bandwürmern, Hakenwürmern und einzellige Parasiten. Sie gelangen über verseuchte Nahrung, infiziertes Wasser und Schweinefleisch in unseren Organismus. Eine ungesunde Lebensweise fördert ihre Vermehrung. Diese unerwünschten Bewohner können sich jahrelang im Organismus verbergen. Daher können sie wiederkehrende Beschwerden herbeiführen. Diese Symptome bringt man aber oft nicht mit Parasitenbefall im Zusammenhang

Symptome eines Parasitenbefalls

Die mögliche Symptome eines innerlichen Parasitenbefalls sind Müdigkeit, chronische Erschöpfung, Konzentrationsstörungen, Schlafstörungen, Hautausschläge und ein schlechtes Allgemeinbefinden. Die Leber entgiftet den Organismus gegen 2-3 Uhr in der Nacht. Aber wenn man Parasiten hat, kann man zu diesem Zeitpunkt oft nicht schlafen. Wenn man sich ohne Grund gereizt fühlt, kann das auf die wegen des Stoffwechsels von Parasiten freigesetzten Toxine zurückgeführt werden.
Beim Stoffwechsel von Parasiten werden entgiftende Stoffe freigesetzt. Diese haben negative Auswirkungen auf das menschliche Nervensystem. Sie können Müdigkeit, Konzentrationsstörungen und Depression und herbeiführen. Ein schwaches Immunsystem, Ekzem und Gelenkschmerzen sind Warnzeichen eines Parasitenbefalls. Weitere Anzeichen sind Mineralienmangel, Kopfschmerzen, Zähneknirschen, Völlegefühl, Übelkeit, Erbrechen, Verdauungsstörungen, Allergie, Schilddrüsenprobleme, Darmentzündung, Hauterkrankungen und Durchfall.

Was sind die Ursachen?

Forschungsergebnisse haben nachgewiesen, dass ca. 30 Prozent der Weltbevölkerung von Darmparasitose betroffen sind. Äußerliche Parasiten befallen nur die Haut und ihre unteren Gewebe. Darmparasiten haben aber schädliche Wirkungen auf den ganzen Organismus.
Aus dem Wasser,ungekochtem Trinkwasser, ungewaschenem Obst und Gemüse gelangen Parasiten in den Organismus. Aber sogar nicht ganz durchgebratenes Fleisch kann auch einen Parasitenbefall verursachen. Kinder können im Sandkasten oder von Haustieren angesteckt werden, wenn sie sich die Hände nicht gründlich waschen. Es ist wichtig, Haustiere regelmäßig gegen Parasiten zu behandeln. Nach Berührung mit Tieren sollte man sich die Hände  waschen. Parasiten verbringen einige Zeit ihres Lebens im Magen-Darmtrakt ihres Wirtes. Nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder können angesteckt werden. Man wird der Gefahr einer Infektion auch in dem Fall eingesetzt, wenn er sehr vorsichtig ist. Mit den nötigen Maßnahmen kann man aber das Risiko für einen Befall mindern.

Die häufigsten Darmparasiten

Madenwurmbefall ist sehr häufig bei Kindern

Madenwurm (Enterobius vermicularis): Der Madenwurm ist der am häufigsten vorkommende Darmparasit im menschlichen Körper. Er ist auf der ganzen Welt verbreitet. Zuerst fand man ihn im Körper von Kindern, denn dort ist er am häufigsten vorhanden.
Die Infektion kann durch die Aufnahme von Eiern erfolgen, überall wo sich infizierte Personen in der Nähe befinden. Die Eier können sich auf der Haut und unter den Nägeln festsetzen, aber auch in der Bettwäsche der Kinder, in der Kleidung und sogar im Staub. Die Larven des Darmparasiten entwickeln sich im Zwölffingerdarm und wandern dann weiter in den Dickdarm. Die erwachsenen Darmparasiten sind ca. 1 cm lang, länglich, dünn und weiß.

Anzeichen eines Madenwurmbefalls:

Die Madenwürmer legen im Anusbereich ihre Eier ab. Dies verursacht die charakteristischen Symptome der Krankheit, den analen Juckreiz. Bei Kindern ist dies nicht ungewöhnlich. Da sie nicht auf die Hygiene achten, so dass die Eier einfach wieder in den Mund gelangen können. Dadurch können sie den Körper erneut infizieren. Die Komplikationen der Verseuchung können zu einer chronischen Blinddarmentzündung führen. Bei Mädchen können sie auch eine sekundäre Infektion der Scheide verursachen. Zwei Drittel aller infizierten Patienten wissen nichts über die bestehende Infektion. Tatsächlich kommt es oft vor, dass nur Symptome wie Unruhe, Reizbarkeit und Müdigkeit wahrgenommen werden.
Es gibt Medikamente gegen Madenwürmer.

Peitschenwurm ist der zweithäufigste Darmparasit.

Peitschenwürmer (Trichuria trichura): Der zweithäufigste Darmparasit ist der Peitschenwurm. Die Infektion durch den Peitschenwurm zeigt in der Regel leichte bis asymptomatische Symptome. Daher ist es sehr schwierig zu bestimmen wie viele Menschen damit infiziert sind.
Diese Art der Darmparasiten ist im erwachsenen Stadium 3-5 cm lang. Die Infektion mit dem Peitschenwurm erfolgt durch den Mund, hauptsächlich durch kontaminierte Lebensmittel oder Getränke, aber auch durch Schmutzpartikel. Die Larven schlüpfen im Dünndarm und wandern dann weiter in den Dickdarm. Die erwachsenen Weibchen legen Eier, die den Körper durch den Stuhl verlassen, wo sie dann in der warmen Erde während der nächsten fünf Wochen ausschlüpfen. Die Larven sind dann in der Lage ansteckend zu wirken. Zuerst tritt die Infektion in einer Umgebung auf, wo die persönliche Hygiene unzureichend ist. In den meisten Fällen ist die Infektion asymptomatisch. Daher bleibt die Gegenwart des Peitschenwurms lange verborgen. Diese Art von Darmparasiten verursacht die schwersten Fälle von Koliken, Durchfall oder Übelkeit. Die schwersten Komplikationen der Infektion treten hauptsächlich in tropischen Gebieten auf. In schweren Fällen tritt ein chronischer blutiger Durchfall auf und kann sich zu einer Anämie entwickeln.

Spulwurm im erwachsenen Stadium kann bis zu 25 cm lang werden

Spurlwürmer (Ascaris lumbricoides): Der Spulwurm gehört zu jenen Darmparasiten, die im erwachsenen Stadium bis zu 25 cm lang werden können. Die Infektion mit einem Spulwurm wird oft nicht festgestellt. Die häufigsten Symptome sind Müdigkeit und ständiges Husten.
Im Fall einer Infektion mit Spulwürmern werden die Eier des Darmparasiten meistens über ungewaschenes Gemüse und Obst in den Körper aufgenommen. Die Larven schlüpfen im Dünndarm und dringen durch die Darmwand, wo sie sofort die Blutbahn erreichen. Die Larven wandern durch das Kreislaufsystem in die Lunge und rufen dort Husten hervor. Aufgrund des Hustens wird das Sputum wieder eingeatmet und so gelangt der Spulwurm wieder in den Darmtrakt. Die Eier des Darmparasiten werden durch den Kot ausgeschieden. Dies ist die häufigste Quelle der Infektion, so dass die Infektion meistens durch den menschlichen Kot erfolgt. In schweren Fällen kann der Fadenwurm Entzündungsherde bilden. Am häufigsten ist eine Lungenentzündung. In den meisten Fällen bleibt der Patient jedoch asymptomatisch. Die Symptome sind so mild, dass nicht einmal an eine Darmparasiteninfektion in Betracht gezogen wird. Häufige Symptome sind Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall, Juckreiz der Nase oder des Rektums oder andere allergische Symptome.

Die Larven der Bandwürmer gelangen durch das Blut ins Gehirn und in die Muskeln, wo sie sich einkapseln.

Bandwürmer (Taenia saginata, Taenia solium): Der Bandwurm gehört zu den weltweit meistverbreiteten Darmparasiten, mit einer Rekordlänge von bis zu 9 Metern.
Die zwei häufigsten Arten der Bandwürmer sind der Flachkopfbandwurm und der Hakenkopfbandwurm. Bei beiden Arten gelangen die Darmparasiten durch rohes oder nicht ausreichend gegartes Fleisch in den menschlichen Körper. Die Eier des Flachkopfbandwurmes haften sich an die Wand des Dünndarms. Die Eier entwickeln sich innerhalb von drei Monaten zu erwachsenen Würmern. Die ausgewachsenen Würmer werden zusammen mit ihren Eiern, durch den Stuhl ausgeschieden. Die Larven des Hakenkopfbandwurms können die Darmwand passieren und so in den Blutkreislauf gelangen. Diese Larven der Darmparasiten gelangen durch das Blut ins Gehirn und in die Muskeln. Da einkapseln sie sich. Dieser Darmparasit verursacht nicht immer Symptome, wodurch er sehr lange unerkannt bleibt. Die eingekapselten Darmparasiten verursachen Schmerzen in der Muskulatur. Im Gehirn eingekapselte Darmparasiten können epileptische Anfälle auslösen. Die eingekapselten Würmer können durch eine Röntgen- oder CT-Untersuchung festgestellt werden. Eine genaue Diagnose kann durch diese Untersuchungen gestellt werden. Die oben aufgeführten Arten von Darmparasiten kommen am häufigsten vor. Außer diesen kennen wir noch Arten die häufig bei Haustieren und andere die eher selten vorkommen.

Was kann man gegen Darmparasiten tun?

Vorsorge ist wichtig, wie bei anderen Krankheiten auch. Am wichtigsten ist die Stärkung des Immunsystems, um Widerstand gegen Parasitenbefall zu leisten.
Bei ausgewogener, gesunder Ernährung können sich Parasiten nicht in unseren Organismus einnisten. Warum nicht? Parasiten und Würmer mögen keinen sauberen Organismus, weil sie sich hier nicht ernähren können. Wenn man weniger Kohlenhydrate und Zucker zu sich nimmt, kann damit schon viel gegen Parasiten tun. Da diese Lebensmittel als Nahrung für Parasiten dienen.
Eine Entgiftung und Dickdarmreinigung wird empfohlen. Ein gesunder Darmtrakt mindert das Risiko für einen Parasitenbefall. Bestimmte Lebensmittel können auch gegen Parasiten helfen. Knoblauch dient als Antiparasitenmittel. Er stärkt das Immunsystem, wirkt entkeimend, reinigt das Blut und ist effektiv gegen Parasiten. Knoblauch kann bei der Vorbeugung eines Parasitenbefalls helfen. Der Verzehr von 2-4 g rohem Knoblauch wird empfohlen. Sein ätherisches Öl hilft auch bei der Vorbeugung einer Parasiteninfektion. Es ist aber wichtig zu wissen, dass er die Wirkung von Blutverdünner beeinflussen kann. Vor seiner Anwendung sollte man daher den behandelnden Arzt konsultieren!
Grapefruitkern-Extrakt wirkt als natürliche Antibiotika. Er tötet Parasiten ab und sorgt für eine gesunde Darmflora. Gegorene Lebensmittel wie Sauerkraut, Kombucha und Apfelessig wirken dank ihres Milchsäurebakteriengehaltes effektiv gegen Parasiten. Daneben bewahren sie das Gleichgewicht der Darmflora. Weiterhin hilft der Verzehr von Ingwer, das Immunsystem stärkendem Kokosöl, probiotischen Nahrungsergänzungsmitteln gegen Parasiten.
Daneben wirken auch Oregano und Gewürznelke effektiv. Man sollte 2-3 Tropfen Oregano- oder Gewürznelkenöl und frisch gepressten Zitronensaft zu 1 Glas Wasser dazugeben und langsam trinken.

Außerdem bieten Anis, Helenenkraut, Faulbaum, Schwarznuss, Wacholderbeere, Enzianwurzel und Papayablätter Tinktur auch eine Lösung gegen Parasiten..

Quellen:
http://www.webmd.com/skin-problems-and-treatments/parasites-diseases-infections-directory
http://www.livestrong.com/article/481321-what-foods-or-spices-prevent-intestinal-parasites-and-worms/
https://www.huffingtonpost.com/leo-galland-md/intestinal-parasites_b_804516.html
https://de.wikipedia.org/wiki/Parasiten_des_Menschen

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