Eva MacPherson Autor: Eva MacPherson Ernährungsberaterin

Candida-Diät und Probiotikum: Schlüssel zur Genesung

Für die starke Vermehrung von Candida ist unsere ungesunde Lebensstil verantwortlich

Candida-Infektion (Candidose) ist eine häufig gestellte Diagnose. Ein im gesunden Organismus vorhandener Hefepilz mit dem Namen Candida steckt hinter einer Vielzahl von unangenehmen Symptomen. Oftmals kommt gar nicht der Verdacht auf, dass die Ursache der Beschwerden eine Pilzinfektion sein könnte. In unserem Artikel gehen wir den negativen Auswirkungen einer Candidose nach, erläutern die sogenannte Candida-Diät und ihre nützlichen Effekte.

Was ist die Hauptursache einer Candida-Infektion?
Wie bereits erwähnt, befinden sich in und am Körper von gesunden Menschen ebenfalls Candida-Pilze. Allein ihr Vorhandensein wirkt sich noch nicht negativ auf die Gesundheit aus. Vermehren sie sich jedoch übermäßig, breitet sich im Organismus eine Hefepilz-Infektion aus. Besonders Körperteile, die man nach dem Duschen nicht richtig abtrocknet, oder die Wärme und Feuchtigkeit ausgesetzt sind, beispielsweise die Lendengegend, können Nährböden einer Infektion sein.

Candida albicans sollte nicht als Feind betrachtet werden, da dieser Pilz im Darmtrakt, somit für gesunde Verdauung verantwortlich ist. Gerät jedoch das Gleichgewicht der Darmflora durcheinander, kann sich der Pilz übermäßig ausbreiten. Ungesunde Ernährung, Ablagerungen im Darm oder Therapie mit Medikamenten erhöhen das Risiko für einen Candidabefall. Die Candida-Diät bietet schonende Lösung für das Problem.

Eine Unterart des Hefepilzes Candida Albicans, Candida krusei kommt nicht nur im menschlichen Körper, sondern auch bei Tieren und sogar bei Pflanzen vor. Unter speziellen Bedingungen vermehrt er sich schnell und verursacht Mykosen. Ebenfalls zu den schädlichen Stämmen gehört Candida tropicalis , die sich häufig in bestimmten Lebensmitteln, im Wasser, Wein, auf Früchten und Beeren befindet. Bei Verzehr dieser Lebensmittel gelangt er in den menschlichen Körper. Candida parapsilosis befällt vor allem menschliche Schleimhäute. Er ernährt sich von abgestorbenen Zellresten. Bei Personen mit einem geschwächten Immunsystem wird er pathogen und verursacht schwere Symptome. Candida glabrata siedelt sich in zahlreichen Lebensräumen an. Er kommt auf Obst- und Gemüsesorten, eventuell sogar in Obstsäften vor. Gelangt Candida auris in die Blutbahn, besteht die Möglichkeit einer Blutvergiftung. Menschen mit gesunder Immunabwehr sind nicht gefährdet, aber sie können die Pilzinfektion weiter verbreiten.

Mithilfe eines Canida-Tests kann eine Candidainfektion festgestellt werden

Candida Test

Wie wird eine Candida-Infektion festgestellt? Gibt es einen Test für Candida albicans?

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten zur Feststellung einer Candidose: Zungenbelag, Rachenschleim, Vaginalabstrich oder Stuhl werden untersucht. Bei einem Bluttest weisen Antikörper im Blutserum ebenfalls auf einen Befall hin. Es gibt Selbsttests, bei denen man zu Hause einen Vaginalabstrich durchführen muss.

"“Unglaublich, aber wahr!!!“"

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Ich surfte mit meiner Freundin im Internet, um mich genauer über den sogenannten Candida zu informieren, denn sie hatte zu dem Zeitpunkt gerade ein Problem damit. Durch Zufall gelangten wir auf die Seite von NaturalSwiss. Ich wollte sie eigentlich gleich wieder wegklicken bei dem, was wir dort zu sehen bekamen, richtig abstoßend. Meine Freundin hielt mich jedoch davon zurück und fing an die Erfahrungsberichte zu lesen. Dann packte es mich auch und wir lasen uns gemeinsam etliche Berichte durch. Sie war überzeugt und wollte es probieren. So skeptisch wie viele andere Leser war ich auch zu Beginn. Ich dachte mir jedoch, was kann schon passieren? Wenn es nicht funktioniert, bekommen wir das Geld zurück. Wo sonst gibt es schon solch eine Zusicherung? Also wir bestellten konnten wir es kaum erwarten, die Darmreinigung zu beginnen. Als das Paket ankam, las ich mir zuerst die Packungsbeilage genau durch und am folgenden Morgen sollte es losgehen. Spannend… Zu Beginn war alles neu, jedoch gewöhnte ich mich schnell an das allmorgendliche Ritual. Es war allerdings eine große Umstellung für mich über den Tag so viel zu trinken, da ich gewöhnlich immer viel zu wenig Wasser trank. Aber es tat mir sichtlich gut. Zu Anfang konnte ich nichts Besonderes bei meinen WC-Besuchen feststellen. Doch bald fing es an, dass sich die Farbe und Struktur meines Stuhls veränderte. Er war dunkler als vorher und sah so aus wie er auf den Fotos dargestellt wurde, denen ich zuvor nicht trauen wollte. Ich war geschockt und ekelte mich zugleich. Was mich sehr abgeschreckt hat ist, dass er sich nicht gleich gelöst hat. Ich muss zugeben, mir war etwas mulmig zumute. Als ich jedoch an den Zweck dachte und dass ich mich jetzt endlich davon befreien darf, ging es mir gleich besser und ich hoffte, dass es so weitergeht. Außerdem hatte sich auch der Geruch verändert. Ich kann ihn allerdings nicht beschreiben, einfach ungewöhnlich. Von nun an ging es los. Teilweise konnte ich 4x am Tag zur Toilette gehen und jedes Mal gab es unglaubliche Funde auf der Toilette. Oft hat es noch einmal sehr gut geklappt, nachdem ich den Tee getrunken habe. Die Aliens wurden nun immer länger. Nebenbei ist mir jetzt noch aufgefallen, dass ich mehr Energie hatte und, dass ich trotz der nur sechs Stunden Schlaf richtig fit war. Es war unglaublich. Ab und zu sah der Stuhl nun richtig bunt aus. Er hatte Farben zwischen fast schwarz und richtig hell braun – eigenartig gescheckt. Nebenbei habe ich nun auch mit ToxiClean zur Entgiftung angefangen. Dies war eine sehr gute Unterstützung, da ich mich neben der Reinigung nun auch entgiften konnte. Mit der Zeit wurde meine Haut viel besser. Ich hatte, seit ich Teenager war, eher unreine und großporige Haut. Nun jedoch wurde sie viel ebenmäßiger, so dass es sogar Menschen in meinem Umfeld auffiel. Auch wenn sich der ganze Beitrag nach viel Werbung und unwirklich anhört, so kann ich Ihnen mit aller Sicherheit sagen, dass ich all dies erlebt habe. Für mich ist sicher, ich werde es wieder tun und werde es auch Familie, Freunden und Bekannten weiter empfehlen. Ich bin mir sicher, dass dies auch meine Freundin tun wird, denn sie hat ähnlich interessante Erfahrungen gemacht. Einiges darf ich Ihnen schon erzählen, sie hat den Candida hiermit bekämpft und hat laut Ihrem Arzt super Werte genau wie ich. Ich für meinen Teil werde weiterhin den Faserstoff einnehmen. Dieser gehört nun mit zu meinem Alltag und gibt mir das Gefühl innerlich reiner zu sein.


, 2012-09-17

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Candida Meinungen

Ist Candida eine sexuell übertragbare Erkrankung?

Candida braucht ein ideales Milieu zur Vermehrung. Meistens kommt bei dem Kontakt zwischen Menschen keine Übertragung vor.  Bei sexuellem Kontakt kann sich jedoch auch der Mann mit Scheidenpilz infizieren, das gilt jedoch nicht als Geschlechtskrankheit.

Ursachen einer Candida-Infektion 

Ungesunder Lebensstil bildet die ideale Grundlage zur Vermehrung des Candida-Pilzes. Eine langwierige Antibiotika-Therapie kann die Darmflora durcheinanderbringen, und Nährboden für Candidapilz darstellen. Im Darm sind dann in der Überzahl schädliche Darmbakterien vorhanden, die die nützlichen verdrängen. Hormonhaltige Verhütungspillen, Steroide, Alkoholismus und Lebensmittelallergie können zum Candidabefall führen. Nahrungsmittel mit Zusatzstoffen, Übersäuerung des Organismus sind weitere Risikofaktoren. Geschwächtes Immunsystem und Vireninfektionen können zur starken Vermehrung der Hefepilze führen. Kohlenhydrate dienen als Nahrung für Candida: Übermäßiger Zucker- und Weißmehlkonsum bietet ihnen ideale Bedingungen. Bei der Diät reicht es oft, diese Lebensmittel zu meiden, um die Symptome zu lindern. Da Candida tierisches Eiweiß verzehrt, führt übermäßiger Fleischkonsum eventuell zum Candidabefall.

Eine Candida-Diät dauert 3-6 Monate

Irreführende Symptome

Die Symptome einer Candida albicans Infektion können individuell sehr verschieden sein. Unterschiedliche Erkrankungen, z.B. Hautausschläge, Kopfschmerzen, Migräne, sogar Blasenentzündung können auf Candida hinweisen. Im Laufe der Energieproduktion entsteht Ameisensäure, Milchsäure und Propionsäure. Das äußert sich in ähnlichen Beschwerden, wie bei einer Harnwegsentzündung. Bei Frauen macht sich die Infektion durch weißen Scheidenausfluss bemerkbar. Von Vulvovaginalmykose sind 75% der Frauen mindestens einmal im Leben betroffen. Bei Männern verursacht eine Infektion (Candida balanitis) Schwellungen am Penis- und an der Eichel. Ferner kann Candida-Infektion zu Haarausfall, Atemwegserkrankungen, Migräne, chronischer Ermüdung, Schlafstörungen, Speiseröhrenentzündung, Sodbrennen und Blähungen führen. Bei besonders geschwächter Immunabwehr erscheint im Mund und auf der Zunge weißlicher Belag, sogenannter Soor.  Hautbeschwerden, z.B. trockene, abblätternde, juckende Haut sind ebenfalls häufige Anzeichen. Im Verdauungstrakt verursacht Candida Darmwinde, Magenkrämpfe, und Blähungen nach dem Essen. Wenn mindestens eins von diesen Problemen ständig vorhanden ist, kann ein Candida-Test den Patienten Gewissheit schaffen.

Was hilft gegen eine Infektion? Woraus besteht eine Diät? Welche Lebensmittel können Candida albicans abtöten? 

Gegen Candidose wird vor allem Diät als Behandlung empfohlen. Kohlenhydrate sind die wichtigsten Nahrungsmittel für Candida albicans. Daher ist es ratsam, Zucker, Honig, Trockenfrüchte, Fruchtsäfte und Fertiggerichte zu vermeiden. Fermentierte Lebensmittel, Kaffee, Alkohol, Weißmehlprodukte und Reis sind aus dem Speiseplan zu streichen. Lebensmittel mit Schimmelpilzen, z. B. bestimmte Käse- und Salamisorten sollten vermieden werden, ebenso, wie Aufschnitt, der reich an Zusatzstoffen ist. Wie bei den meisten Diäten, sollte man auf die Flüssigkeitszufuhr achten. Bereits diese einfachen Tipps können positive Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Während einer Candida-Diät wird der Verzehr von grünen Gemüsesorten, Fleisch, Fisch, Kopfsalat, Mandel und Walnuss empfohlen. Daneben sind Kräutertees und grüne Mixgetränke (aus Spirulina und Gerstengras) empfohlen. Es ist ratsam, Vitamine und Probiotika zu nehmen, genug Schlaf zu haben und Stress zu vermeiden, um das Immunsystem zu stärken. Gemüse ist frisch, oder gedünstet optimal und schmackhaft, z.B. Brokkoli, Blumenkohl, Tomate, gelbe Trockenerbsen, Paprika, Rettich, Gurke und Aubergine. Zur Bekämpfung der Infektion sind sie unentbehrlich. Anstatt Zucker bieten sich Xylitol, Stevia oder  Erythrit zum Süßen der Speisen an. Diese Stoffe erhöhen den Blutzucker- und Insulinspiegel nicht. 0. 1 Gramm Erythrit enthält nur 0,2 Kalorien. Spirulina Alge oder Gerstengras können ebenso effektive Hilfe leisten. Die Diät dauert 3-6 Monate. Online kann man zahlreiche Rezepte finden. Manche Heilpraktiker sind auf die Behandlung von Candida-Patienten spezialisiert. Nystatin ist ein häufig eingesetztes Antimykotikum gegen Pilzinfektionen.

Gegen Candida albicans sollte man Probiotika nehmen

Hygiene und Bewegung

Bei der täglichen Körperpflege muss man darauf achten, die Haut gründlich abzutrocknen. Beim Strandurlaub empfiehlt sich, nasse Badesachen sofort zu wechseln. Unterwäsche aus natürlichem Material ist ideal im Alltag, da sie komfortabler und gesünder sind, besonders bei wiederkehrenden Infektionen. Daneben spielt Körperbewegung eine wichtige Rolle bei der Bekämpfung. Der Organismus baut die Nahrung ohne Sauerstoff durch Gärung ab. Gärungsprozesse können zu starker Vermehrung von Pilzen führen.

Probiotika gegen Candidose

Darmreinigung und Entgiftung können ebenfalls zur Befreiung des Organismus von Krankheitserregern beitragen. Darmreinigung kombiniert mit einem geeigneten Entgiftungsprogramm sorgt mit der Entfernung von schädlichen Mikroorganismen sowie Parasiten für die Wiederherstellung der gesunden Darmflora. Wenn die Anzahl an wohltuenden Darmbakterien nachlässt, führt das zu Candidose. Als Vorsorge wird empfohlen, wohltuende Probiotika zu sich zu nehmen. Qualitätsprodukte aus zuverlässiger Quelle sind billigen Waren vorzuziehen. Beglaubigte Kundenberichte sind ebenfalls von Vorteil.

In einem qualitativ hochwertigen Produkt sind pro Kapsel folgende Inhaltsstoffe zu finden:

  • mindestens 10 Milliarden lebende probiotische Bakterien
  • mindestens 10 Bakterienstämme
  • die wichtigsten wohltuenden Bakterien.

Die ideale Kapselhülle ist magensäureresistent sowie zu einer retardierten Resorption fähig.

Für die Vermehrung probiotischer Darmbakterien werden Präbiotika, also Ballaststoffe benötigt. Daher ist es ratsam, während einer Probiotikakur ballaststoffreiche Lebensmittel, frisches, rohes Obst und Gemüse, Vollkorngetreide, Kleie sowie Milchprodukte zu verzehren. Es ist aber einfacher, ein synbiotisches Nahrungsergänzungsmittel zu nehmen, da es sowohl Probiotika als auch Präbiotika in der richtigen Menge enthält. Unter Probiotika ist Synbiotikum die bestmögliche Wahl!

Quellen:

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2589037/
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12150685

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